New Music Friday KW 27

Es gibt wieder drei Tipps für eure Playlist und davon kommen zwei Songs aus Schweden. Das Land der Popmusik.

Loreen – Echoes

Loreen ist zurück. Mit ihrer neuen Single „Echoes“ schlägt sie ein neues Kapitel auf – eine Reflexion über Einheit, Verletzlichkeit und Liebe. „This song is about soul connection, the kind of bond that doesn’t need space or time to exist. We’re all echoes of each other in some way, and when we truly see one another, we collide, no matter how far apart we may be,” sagt sie selbst über die neue Single.

Loreen, mit bürgerlichem Namen Lorine Zineb Nora Talhaoui, wurde am 16. Oktober 1983 in Stockholm geboren und ist eine der bekanntesten schwedischen Sängerinnen der Gegenwart. Schon 2004 nahm Loreen an der ersten Staffel der schwedischen Castingshow Idol teil. 2011 bewarb sie sich mit „My Heart Is Refusing Me“ beim schwedischen Vorentscheid Melodifestivalen, schied jedoch vorzeitig aus. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie 2012, als sie mit dem Song „Euphoria“ den Eurovision Song Contest in Baku/Aserbaidschan gewann. „Euphoria“ erreichte unter anderem Platz 1 in Deutschland und wurde in ganz Europa ein Hit. Ihr Song „My Heart Is Refusing Me“ belegte im November 2012 Platz 41 in den deutschen Charts. Das Album Heal erreichte Platz 16 in Deutschland. 2017 kehrte sie mit dem Song „Statements“ zum Melodifestivalen zurück, schaffte es jedoch nicht ins Finale. 2023 gelang ihr mit „Tattoo“ dann der zweite Sieg beim ESC in Liverpool. „Tattoo“ erreichte anschließend Platz 7 in den deutschen Charts.

Mal sehen, wie „Echoes“ in Deutschland ankommt.

 

Ava Max – Wet, Hot American Dream

Ava Max, mit bürgerlichem Namen Amanda Ava Koci, wurde am 16. Februar 1994 geboren. Ihre Eltern stammen aus Albanien. Aufgewachsen ist Ava in den USA. Bereits in der Schule stand sie als Sängerin auf der Bühne. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie 2018 mit der Single „Sweet but Psycho“, die in Deutschland Platz 1 der Charts erreichte und sich zu einem weltweiten Hit entwickelte. Es folgten zahlreiche weitere Charterfolge: „So Am I“ landete auf Platz 21, „Salt“ sowie „Kings & Queens“ auf Platz 16, „My Head & My Heart“ auf Platz 22 und der Weihnachtssong „Christmas Without You“ auf Platz 23. Ihr Debütalbum „Heaven & Hell“ erreichte 2020 Platz 7 der deutschen Charts. Das zweite Album kündigte Ava im April 2022 mit der Single „Maybe You’re The Problem“ an. Obwohl die Single es nur bis auf Platz 65 der deutschen Charts schaffte und auch die folgenden Singles nicht so erfolgreich waren, erreichte das Album „Diamonds & Dancefloors“ Platz 8. Sehr erfolgreich ist Ava auch mit ihren Kollaborationen. Sie veröffentlichte unter anderem den Song „The Motto“ mit Tiesto und „Forever Young“ mit David Guetta und Alphaville. Beide Songs erreichten Platz 10 in den deutschen Charts.

Mit ihrer kraftvollen Stimme und ihrem unverkennbaren Stil zählt Ava Max auf jeden Fall zu den festen Größen der internationalen Poplandschaft. Ihre neue Single „Wet, Hot American Dream“ ist bereits die dritte Single des Albums „Don’t Click Play“, das am 22. August erscheinen soll.

Ava verspricht: „This new album has slower songs, some pop, rock, country records that the fans have never heard from me. And a couple of records that I think are the best records I’ve ever made in my entire life.” Ich bin gespannt.

 

Agnes – MILK

Agnes, mit vollem Namen Agnes Emilia Carlsson, wurde am 6. März 1988 im schwedischen Vänersborg geboren. Im Alter von 17 Jahren wurde sie berühmt, als sie 2005 die zweite Staffel der Castingshow „Idol“ in Schweden gewann. Ihr Debütalbum „Agnes“ wurde ein großer Erfolg in ihrer Heimat. Der internationale Durchbruch gelang Agnes 2008 mit der Single „Release Me“. Der Song stürmte die Charts in zahlreichen Ländern. In Deutschland erreichte der Song Platz 5. Ihr Album „Dance Love Pop“ schaffte es auf Platz 69. 2009 nahm Agnes mit ihrem Song „Love Love Love“ am schwedischen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest teil, scheiterte jedoch im Finale in Stockholm. Nach der Veröffentlichung des Albums „Veritas“ 2013 wurde es auch in Schweden ruhig um Agnes. 2019 kehrte sie mit neuen Songs wie „Limelight“ und „Goodlife“ zurück. 2020 veröffentlichte sie mit Per Gessle den Song „It Must Have Been Love – A Tribute to Marie Fredriksson“. 2022 erschien das, von Kritikern gelobte, Album „Magic Still Exists“.

Die neue Single „Milk“ ist in diesem Jahr bereits der zweite Vorbote des kommenden Albums. Und es ist ein typischer Agnes-Song. Ihr Stil zeichnet sich durch eine Mischung aus Pop, Dance und elektronischen Elementen aus. Sehr gelungen, wie ich finde.

 

Weitere Songs, die es in meine Playlist geschafft haben, sind:

Mabel – Love Me Gentle

Lune – NICHT VERDIENT

Molly Grace – Soprano

Tom Grennan – I Won’t Miss A Thing

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