It Was Love

Die musikalische Reise durch das Leben von Maria Mena begann mit einem Schlaflied und endete mit ganz viel Liebe.

Knapp ein Jahr ist es her, da war Maria Mena auch schon im Mojo Club zu Gast. Damals hochschwanger und mit einem kleineren Publikum – der Rang war geschlossen. Seitdem hat es sich wohl rumgesprochen, wie großartig die Norwegerin auf der Bühne ist. Diesmal war der Mojo Club voll.

Maria Mena blickt auf eine lange Karriere zurück. Bereits mit 15 Jahren veröffentlichte die heute 38jährige ihr erstes Album. Auf der Bühne sprach sie gestern wieder über die Ups and Downs in ihrem (Liebes-)Leben, aber auch über ihr neues Leben als Mutter und vor allem darüber, wie sehr ihr Therapie geholfen hat. Diese Erfahrungen teilte sie ein weiteres Mal mit ihrem Publikum. Sie selbst bezeichnet ihre Konzerte gern als Gruppentherapie. Dabei ist sie so sympathisch, authentisch und humorvoll, dass man ihr stundenlang auch einfach beim Geschichten erzählen zuhören könnte.

Das wäre allerdings schade, denn Maria Mena hat bereits neun Alben voller wunderschöner Songs veröffentlicht. Und diese sind natürlich eng mit den unterschiedlichen Phasen ihres Lebens verknüpft. Besonders heraus stechen diesmal die Songs Till The Water Runs Clear (mit dem sie auf die aktuelle politische Lage aufmerksam macht), Not OK (der ihrer Freundin und Backgroundsängerin gewidmet ist), Bend till I Break (der eine vergangene Beziehung beschreibt) und Habits (den sie im Duett mit ihrem Gitarristen singt).

Am Ende des Abends ist klar: Maria Mena muss wiederkommen, denn wenn wir uns die aktuelle Lage der Welt ansehen, können wir sicher alle bald wieder eine Gruppentherapie gebrauchen.

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