Es gibt neue Musik. Nachdem ich mich durch einige der Neuerscheinungen gehört habe, habe ich mich für die drei Künstlerinnen entschieden, die mich am meisten berührt haben.
Kesha – YIPPEE-KI-YAY
Kesha ist endlich frei. Sie hat den Rechtsstreit mit ihrem Labelboss und Produzenten Dr. Luke hinter sich gelassen und ihr eigenes Label Kesha Records gegründet. Über dieses Label erscheint am 4. Juli ihr neues (inzwischen sechstes) Studioalbum „Period“. Ob es Zufall ist, dass es am Unabhängigkeitstag der USA rauskommt? Ich denke nicht. Nach den Singles „Joyride“ und „Delusional“ ist „YIPPEE-KI-YAY“ bereits der dritte von elf Songs, die das Album enthalten soll. Ich finde, es ist ein typischer Kesha Song. Ich freue mich, dass sie trotz allem, was passiert ist, noch immer (oder wieder) so viel Power ausstrahlt. Der Song macht gute Laune und könnte doch ein Sommerhit werden, oder nicht?
Sophie Ellis-Bextor – Relentless Love
Wir kennen alle “Murder On The Dancefloor“ - wenn nicht aus 2001, dann vielleicht aus dem Film „Saltburn“ (2023). Daraufhin war der Song sogar nochmal recht hoch in den Charts. Nun ist Sophie Ellis-Bextor zurück mit einer neuen Single. Obwohl sie eigentlich nie wirklich weg war. Die Veröffentlichung ihres letzten Albums ist grade mal zwei Jahre her. Der Song „Relentless Love“ ist, nach “Freedom Of The Night” der zweite Vorbote zu ihrem achten Album. In dem Song vergleicht Sophie Ellis-Bextor das Gefühl sich zu verlieben mit einer Fahrt im Riesenrad. Sehr passend, wie ich finde.
Haven Madison – Why Do The Pills Work
Haven Madison ist meine Neuentdeckung der Woche. In den USA wurde sie 2023 durch ihre Teilnahme an der 21. Staffel von American Idol bekannt. Damals war sie 16 und schaffte es bis in die Top 8. Bereits seit 2020 hat sie Musik veröffentlicht. Der Song „Why Do The Pills Work“ erzählt eine persönliche Geschichte. Haven Madison litt als Kind unter Angstzuständen. Es dauerte eine Weile, bis die Ärzte die richtige Diagnose gefunden und die richtigen Medikamente verschrieben haben. Mich hat der Song sofort berührt. Besonders die Zeile „I don’t wanna break, so I’m learning how to bend” hat mich genauer hinhören lassen. Auch das Musikvideo zum Song berührt. „Why Do The Pills Work“ wird sicher lange in meiner Playlist bleiben.
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